Bartagame liebt den Sonnenplatz

Strom und Gas sparen beim Haustier

Strom und Gas sparen beim Haustier
Im ersten Moment klingt es natürlich etwas eigenartig, wenn wir im Zusammenhang mit unserem Haustier über Strom und Gas sparen sprechen. Allerdings gibt es verschiedene Tierarten, die beispielsweise Licht, UV-Beleuchtung oder Wärme benötigen, damit sie in einer Behausung gehalten werden können, die ihrem natürlichen Habitat nachempfunden sind.

Doch auch für Haustierbesitzer die Hunde halten, Katzen besitzen, Nagetiere pflegen oder Vögel betreuen, gibt es ein paar Tipps von uns, wie man zumindest etwas Strom und Gas sparen kann.

Strom und Gas sparen beim Haustier – Tipps

Der wichtigste Tipp, wie man beim Haustier Strom oder Gas sparen kann, ohne das Tierwohl zu gefährden, ist es, sich von Anfang an ausführlich zu informieren, welche Kosten bei der Haltung einer bestimmten Tierart auf einen zukommen.

Während bei der Haltung von Katzen, Hunden, Vögeln, Nagetieren und Insekten meistens gar nicht darüber nachgedacht werden muss, wie die Tierhaltung sich auf die Energiekosten niederschlägt, gibt es natürlich auch Tierarten, die nur gehalten werden können, wenn elektronische Technik artgerechte Haltungsparameter gewährleistet.

Dies trifft insbesondere auf exotische Tiere zu, die viel Wärme und viel Licht oder sogar zusätzlich UV-Strahlen benötigen. Meistens handelt es sich dabei um Echsen, Geckos, Schlangen, Zierfische und andere Exoten.

Bevor Sie sich dazu entscheiden, ein oder mehrere Haustiere zu halten, informieren Sie sich genau über artgerechte Haltungsbedingungen und die Kosten, die dadurch entstehen.

Auf Anzahl von Aquarien und Terrarien achten

Hauptsächlich sind es Tierarten, die im Terrarium oder Aquarium gehalten werden, für deren Haltung Energie benötigt wird.

Sie sollten sich nicht nur darüber informieren, wie hoch der Stromverbrauch oder Gasverbrauch für die jeweilige Tierhaltung ist.

Unbedingt sollten Sie sich auch Gedanken dazu machen, ob Sie ein Terrarium oder ein Aquarium oder mehrere Tierbehausungen errichten wollen, für deren Betrieb Energie benötigt wird.

Mit Hinblick auf die Energiekosten macht es natürlich einen enormen Unterschied, ob Sie ein Vivarium betreiben oder mehrere.

Welche Haustiere benötigen am meisten Energie im Haushalt?

Hauptsächlich sind exotische Tiere, insbesondere Reptilien dafür bekannt, dass sie ihre natürlichen Lebensräume in besonders warmen und sonnenreichen Ländern haben.

Reptilienfreunde, die zum Beispiel eine Bartagame halten wissen, dass diese Echse ein sonnenhungriges Tier ist, das für eine gesunde Entwicklung und Lebensweise zwingend hohe Temperaturen im Terrarium benötigt.

So wie viele andere Reptilien auch, liebt die Bartagame ein helles Terrarium, sonnige Plätze sowie warme Steine, auf denen das Reptil stundenlang seinen Körper aufwärmt.

Wer eine Bartagame halten möchte, richtet im Terrarium verschiedene Sonnenplätze und natürlich auch eine Liegefläche ein, auf die eine UV-Lampe strahlt.

Um das Terrarium mit verschiedenen Temperaturbereichen gestalten zu können, gleichzeitig das gesamte Terrarium aufwärmen zu können und darüber hinaus für ausreichende UV-Bestrahlung zu sorgen, sind mehrere Lampen erforderlich, die mit einem enormen Energiebedarf einhergehen.

Wie viele Lampen für das Terrarium einer Bartagame konkret benötigt werden, hängt jeweils von der Größe des Terrariums ab. Mindestens jedoch werden drei Terrarienlampen benötigt, um ausreichend Helligkeit, Wärme und UV-Licht herzustellen.

Die UV-Lampe hat 70 W, die Hotspot Lampe schlägt mit 50 W zu Buche. Somit kommt man mindestens auf mehr als 500 kWh pro Jahr. Doch mit diesen beiden Lampen alleine lässt sich ein Terrarium für Bartagamen meist nicht ausreichend beheizen.

Für leidenschaftliche Besitzer von Terrarientieren oder Aquarientieren, steht es selbstverständlich außer Frage, dass man Strom und Gas sparen will beim Haustier, wenn dieses zwingend Licht, Wärme, UV-Strahlung, Belüftung oder Kühlung benötigt.

Die Bartagame dürfte eines der Tiere sein, dass am meisten Wärme und Licht benötigt. Hinzukommt, dass bei männlichen Agamen entweder die Einzelhaltung oder aber die Haltung in einem sehr großen Terrarium erforderlich ist.

Wer mehrere dieser Tiere halten möchte, muss sich dessen bewusst sein, dass er nicht nur ein Terrarium betreiben kann, sondern mehrere Terrarien mit Licht und Wärme versorgen muss. Dementsprechend steigt natürlich der Energiebedarf und die Stromkosten schnellen in die Höhe.

Nicht nur Bartagamen benötigen viel Energie für einen artgerechten Lebensraum, sondern auch Schlangen und ähnliche Reptilien. Wenngleich nicht jedes exotische Haustier einen derart hohen Wärmebedarf und Lichtbedarf hat, wie die Agame.

Wie bereits erwähnt: am Tierwohl darf man nicht sparen. Daher empfiehlt es sich, sich nach einem günstigen Stromanbieter um zu schauen und regelmäßig zu prüfen, ob es nicht einen günstigeren Stromtarif gibt.

Dennoch gibt es auch weitere Tipps für Tierbesitzer, was man dafür tun kann, damit die Stromrechnung oder die Gasrechnung nicht unnötig hoch ausfällt.

Auf den richtigen Standort von Terrarium und Aquarium achten

Die aller einfachste Möglichkeit, Strom und Gas beim Haustier zu sparen, ist es, auf einen möglichst guten Standort von Terrarium oder Aquarium zu achten.

Wer wärmeliebende und lichtliebende Tiere hält, sollte natürlich die Tierbehausung nicht im dunkelsten und im kältesten Raum der Wohnung aufstellen. Wenn Sie beispielsweise das Wohnzimmer im Winter täglich beheizen, können Sie die Heizungswärme dazu nutzen, um eine gewisse Grundtemperatur zu erreichen.

Wird ein Aquarium oder Terrarium in einem ohnehin beheizten Raum aufgestellt, wird dadurch zwar innerhalb des Behälters noch lange nicht die notwendige Temperatur erreicht. Aber wenn die Umgebungsluft warm ist, wirkt sich dies wie eine Wärmedämmung aus.

Unbedingt Zeitschaltuhr benutzen

Ob Sie Fische in einem Aquarium halten, sie eine Bartagame im Terrarium pflegen, oder sie Anna Schlange ein zu Hause geben, gilt auch bei der Tierhaltung das gleiche wie im natürlichen Habitat der Tiere: irgendwann geht das Licht aus und die Nacht bricht herein.

Geht in der Natur die Sonne unter, bedeutet dies im natürlichen Lebensraum der Tiere, dass das Licht wegfällt und es tritt eine Temperaturabsenkung ein. Sowohl im Terrarium, als auch im Aquarium gilt es immer, die Natur in der Heimat des Tieres möglichst authentisch nachzustellen.

Deshalb wird sowohl im Aquarium, als auch im Terrarium zu bestimmten Uhrzeiten Beleuchtung ausgeschaltet und die Wärme reduziert.

Erst am nächsten Tag, wenn im natürlichen Lebensraum die Sonne wieder aufsteigt, steigt auch die Wärme sowie das Licht und im Falle der Bartagame die UV-Strahlung.

Als Aquarianer oder Terrarianer sollten Sie auf jeden Fall die elektronische Steuerung für ihr Haustier beziehungsweise ihre Haustiere mit einer Zeitschaltuhr regeln

Betreiben Sie die Technik mit einer Zeitschaltuhr, stellen Sie sicher, dass sowohl Licht wie auch Wärmelampen oder Heatpanels zu festen Zeiten ein und ausgeschaltet werden, so wie Ihre Tiere es benötigen.

Die elektronische Steuerung mit einer Zeitschaltuhr hat zudem den Vorteil, dass wenn Sie mal nicht zu Hause sind oder zu spät nach Hause kommen dennoch pünktlich alle Lampen und Heizungen ausgeschaltet werden.

Außerdem stellen Sie mit einer Zeitschaltuhr sicher, dass nicht vergessen wird, über Nacht Lampen und Heizelemente auszuschalten.

Dies trägt nicht nur dazu, weil bei der Haustierhaltung Strom oder Gas zu sparen, sondern ist auch gut für eine möglichst artgerechte Tierhaltung von Reptilien, Exoten und Fischen.

Bei Reinigung Strom und Gas bei Haustieren sparen

Wer Haustiere besitzt, muss natürlich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen beispielsweise das Terrarium, den Nagetierkäfig, Fressnapf, Tränken sowie weiteres Tierzubehör reinigen.

Nahezu jeder Haustierhalter kann bei der Reinigung des tierischen Zubehörs sparen, indem die Sachen nicht unter fließendem heißen Wasser, sondern entweder im Spülbecken oder in der Badewanne gereinigt werden.

Wer den Stöpsel in das Spülbecken oder in die Badewanne steckt, braucht weitaus weniger Wasser und spart deshalb entweder Strom oder Gas.

Damit das Tierzubehör trotzdem richtig sauber wird, spülen Sie die gereinigten Gegenstände nach der Reinigung kurz unter fließendem kalten Wasser ab.

Kein extra Licht beim Füttern, Spielen, Versorgen

Wenn es für das Tier möglich ist, füttern Sie bei Tageslicht. So vermeiden Sie, dass Sie zum Beispiel spät abends nur für das Füttern Licht im Raum einschalten müssen.

Gleiches gilt auch, wenn Sie Ihr Haustier mit frischem Trinkwasser versorgen, Heu in den Nagetierkäfig geben oder Sie sich anderweitig mit Ihrem Haustier beschäftigen.

Es ist zwar nicht viel Energie die Sie einsparen, aber wenn Sie Fütterung, Versorgung oder die Spielzeit auf eine Zeit und in einen Raum verlegen, in dem Sie sich sowieso aufhalten, sparen Sie Energie. Und das sogar, ohne dass Sie in irgendeiner Weise das Tierwohl gefährden.

Kuscheldecken für Haustiere waschen

Die meisten Haustierbesitzer, die Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen oder Ratten halten, bieten ihren Tieren Kuscheldecken oder Röhren aus Stoff zum Verstecken an.

Das Kuschelzubehör für Haustiere muss natürlich ab und an gewaschen werden. Da man Tierdecken und Kuschelkissen für Haustiere nicht mit der normalen Wäsche zusammen wäscht, sollte für jedes Tier ausreichend Tierzubehör vorhanden sein, damit man die Wäsche vom Haustier sammeln und auf einmal waschen kann.

Es lohnt sich nämlich nicht, für kleine Wäschestücke eine Waschmaschine, vielleicht sogar den Trockner anzumachen, wenn die Elektrogeräte nicht voll sind. Dann ist der Energiebedarf nämlich hoch, obwohl man so viel Strom gar nicht benötigen würde.

Langfristig kann es sogar günstiger sein, wenn Sie ein oder zwei Kuscheldecken zusätzlich kaufen, damit Sie dann bei jedem Waschgang sparen können.

Strom und Gas sparen, wenn Sie Tierfutter selbst herstellen

Immer mehr Haustierbesitzer gehen dazu über, die Tiernahrung für Hund oder Katze selbst zu zubereiten. Wer für sein Hund oder seine Katze das Tierfutter selbst kochen möchte, sollte mehrere Portionen auf einmal kochen, so dass nicht jeden Tag der Herd oder der Backofen benutzt werden muss.

Selbst zubereitetes Katzenfutter oder Hundefutter ist im Kühlschrank problemlos einige Tage haltbar und schmeckt dem Haustier hervorragend.

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